Minneapolis, Wien und Stuttgart: Prominente und verschwiegene Opfer

Nach dem gewaltsame Tod eines Afro-Amerikaners in Minneapolis  sorgt auch in Europa für Empörung und hat sogar die Corona-Pandemie aus den Schlagzeilen verdrängt. Mindestens so erschreckende Taten in unserer eigenen Gesellschaft werden hingegen ignoriert.

Am 28. Mai bricht ein 60-jähriger Mann im Donauzentrum, der größten Shoppingmall Wiens, zusammen. Er muss vor Ort reanimiert werden. Mehrere  Teenies, so werden sie von einigen Medien genannt,  be- und verhindern den Transport des Notfallpatienten zum Rettungswagen sowie dessen Abfahrt. Die jungen Männer stellen sich mit verschränkten Armen vor das Fahrzeug. Der Patient stirbt.

Wie auch immer das Gericht entscheiden wird  – vermutlich extrem mild –, diese Gruppe von jungen Männern hat das Leben eines Menschen am Gewissen. Ein Unschuldiger musste vermutlich sterben, weil sie in ihm und vor allem in den uniformierten Sanitätern mit ihrem Blaulichtfahrzeug die Vertreter einer Gesellschaft, einer Lebensweise und eines Staates sahen, die sie verachten und hassen. So sehr, dass sie einen Menschen töten oder zumindest seinen Tod in Kauf nehmen. Außer Hass und Rassismus gibt es keine plausiblen Erklärungen für dieses Verhalten, für diese Tat.

Das ist erschreckend, macht Angst. Zumal sich dieser Alltagsrassismus gegen die autochthone Bevölkerung immer weiter ausbreitet und angesichts der demographischen Veränderungen und der Ignoranz von Politik und Medien weiter ausbreiten wird.

So erschreckend diese Tat ist, die medialen Reaktionen auf diesen Vorfall sind es noch mehr. Es gab nämlich keine adäquaten. Fast alle Medien berichteten versteckt, knapp und verharmlosend. Die k Jugendlichen, die mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit Migrationshintergrund haben – von einem Täter weiß man, dass er Bosnier ist –, werden von den Medien als „Teenies“, „Gaffer“ und „Jugendliche“ verniedlicht. Was sie getan haben, wird als Kavaliersdelikt abgetan. Über Motiv und Hintergründe der „Teenies“ schreibt kein Medium. Ein zu heißes Eisen. Obwohl das öffentliche Interesse an diesem Vorfall riesig ist – wie man an den Diskussionen in den sozialen Medien erkennen kann , werden sie von den Medien nur mit mageren Info-Häppchen abgespeist.  

In Stuttgart werden am 16. Mai am Rande einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen drei rechte Gewerkschafter von rund 40 vermummten Linksextremisten gezielt angegriffen und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Eines der Opfer muss in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

Die großen Zeitungen und TV-Sender reagieren zunächst nicht, auch die Polizei hat das Attentat in einer  Sammelmeldung versteckt.  Erst als der Druck durch soziale und alternative Medien zu groß wird, tauchen auch bei ZDF und Co. vereinzelt kurze, informationsarme Meldungen auf. Die deutschen Mainstreammedien reagieren auf diesen brutalen Angriff wie die österreichischen auf die Tat der Jugendbande.

Man schreibt nur das absolut Notwendigste, ignoriert die Täter und ihre Motive weitgehend und blendet die Hintergründe der Tat aus. Alle anderen sonst in solchen Fällen üblichen journalistischen Zutaten wie Empörung, Meinung, Forderungen und Apelle fehlen gänzlich. Politik und Medien halten die Geschichte klein, weil sie  kein Interesse daran haben, dass all das, was mit der Tat in Verbindung steht, die linksextremen Netzwerke, die Gewalt die von ihnen ausgeht oder die politische Verfolgung und Einschüchterung Andersdenkender zum Gegenstand  öffentlicher Debatten werden.

Weil man nicht in das Wespennest stichrt, in dem man selbst sitzt. Weil man mit den Linksextremisten mehr oder weniger heimlich sympathisiert. Weil die Journalisten mit ihrer linken Propaganda und Hetze gegen alle vermeintlichen Rechten den Boden für solche Übergriffe erst bereitet haben. In Wien liegt die Sache ähnlich. Hier sympathisieren die Journalisten – vermutlich –zwar nicht mit den Tätern, sie ignorieren aber Umstände, Ursachen und Hintergründe der Tat, weil sie mit ihrer Willkommenspropaganda für die Zustände und Entwicklungen mitverantwortlich sind, deren Ergebnis solche Vorfälle sind. Nicht erst seit der Kölner Silvesternacht 2015/16 vertuschen, ignorieren und relativieren linke Medien die mittlerweile Tausenden Fälle von rassistisch motivierter Gewalt gegen die einheimische Bevölkerung.

Auch deshalb, weil gemäß der Multikulti-Ideologie und des linken Narrativs weiße Männer immer Täter, Ausbeuter, Unterdrücker und Migranten bzw. Schwarze immer deren Opfer zu sein haben. So wie das in Minneapolis der Fall war. Hier passt für die Linken einfach alles. Deshalb verfassen die roten Meinungs- und Stimmungsmacher in Europa seit Tagen wie am Fließband Kommentare, Analysen und Abhandlungen, in denen mehr odr wenige dasselbe steht. Der Tagesspiegel schreibt unter der Headline „Die Mördergrube in seinem Herzen“: „Trump erntet, was er gut gedüngt hat. (…) Es stimmt: Rassismus in den USA gibt es nicht erst, seitdem in Minneapolis George Floyd von vier weißen Polizisten brutal getötet wurde. Es gibt ihn offen und versteckt, systematisch und systemisch. Wer ihn sehen will, sieht ihn. Wer ihn nicht sehen will, sieht ihn nicht.“

Oder besser: Wer ihn sehen will, muss etwas nachhelfen. Denn der Alltagsrassismus gegen Schwarze in den USA ist auch ein von den Linken herbei geschriebenes Phänomen. Wer sich die offiziellen Statistiken ansieht, wird feststellen, dass die meisten Schwarzen von anderen Schwarzen getötet werden. Doch in der Berichterstattung über diese Verbrechen geht es nicht um Fakten, sondern um Ideologie. Und der Tod eines Schwarzen lässt sich wunderbar politisch instrumentalisieren, passt perfekt in das linke Multikulti-Weltbild, mit ihm lässt sich das Feindbild vom alten weißen Mann entgegen aller Zahlen und Fakten befeuern.

Nein, das Leben von George Floyd interessiert linke Journalisten un Politiker so wenig wie das von rechten Gewerkschaftern oder den Opfern von migrantischen Jugendbanden. Auch wenn die Medien voll von Meldungen über Floyd sind und die Vorfälle in Stuttgart  und Wien nur wenig Medienaufmerksamkeit erfahren haben. Was für linke Medien und Politiker zählt, ob sie  den Tod von Menschen für ihre  politischen Zwecke instrumentalisieren können, ob sich solche Taten mit ihrem Weltbild und ihrer Ideologie in Einklang bringen lassen.

Die menschlichen Schicksale sind den linken Haltungsjournalisten egal. Mit dem getöteten Schwarzen aus dem fernen Minneapolis können sie ihre politische Agenda vorantreiben, linke Vorurteile bedienen, Mythen nähren und vor allem den verhassten Donald Trump als gefährlichen und bösartigen Rassisten darstellen. Richtiges Opfer, richtige Täter und richtiger politischer „Verantwortlicher“. Vom Rassismus jugendlicher Migranten und dem mörderischen Hass linker Extremisten will man hingegen nichts wissen.