Ist Europa ein Auslaufmodell?

Im Februar erscheint der Sammelband „Europa 2030 – Wie wir in zehn Jahren leben“. Zwölf renommierte Autoren, darunter David Engels, Vera Lengsfeld, Laila Mirzo und Andreas Unterberger, haben dafür unterschiedliche Szenarien entworfen, auch durchaus positive.

Der Migrationsdruck auf Europa steigt, die Schuldenberge der EU-Staaten wachsen, Experten warnen angesichts von Billig-Geld und Negativzinsen vor einem Finanzcrash. Immer mehr Bürger haben Angst, ihre Meinung offen auszusprechen, in Frankreich gehen Hunderttausende gegen die Regierung auf die Straße, in Schweden verliert der Staat die Kontrolle über ganze Stadtteile. Überall entstehen islamische Parallelgesellschaften und in Deutschland wird eine 17-Jährige Weltuntergangsprophetin verehrt.

Wirtschaftlich, technologisch und militärisch verliert Europa den Anschluss, ist kaum noch in der Lage, seine Krisen zu bewältigen. Großbritannien, die USA und auch Russland wenden sich ab. Es sieht nicht gut aus. Ist Europa ein Auslaufmodell? Wie werden wir, unsere Kinder und Enkelkinder in zehn Jahren leben?

Zwölf renommierte Autoren aus dem bürgerlichen, konservativen und liberalen Spektrum versuchen Antworten zu geben. Sie entwerfen Szenarien auf Basis von Fakten und nachvollziehbaren Überlegungen, ohne politisch korrekte Denkschablonen, ohne linke Utopien. Darunter der Althistoriker und Autor des Buches „Auf dem Weg ins Imperium“, David Engels, die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, Bestsellerautorin Laila Mirzo und der ehemalige Presse-Chefredakteur Andreas Unterberger.