Öffentlich-rechtliche Hetze gegen Corona-Dissidenten

Der  Hass der braven und anständigen Medien gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen und die Tatsache, dass man sich trotz aller Vermeidungsstrategien gezwungen sieht, sich mit diesen politischen Schmuddelkindern überhaupt auseinanderzusetzen, sich sogar rechtfertigen zu müssen, zeigt, wie sehr die Dinge in Bewegung gekommen sind.

Über eine Million oder nur wenige Tausende? Wie viele Menschen haben am Wochenende gegen die Corona-Maßnahmen der Merkel Regierung protestiert? Die Demo-Organisatoren sprechen von 1,3 Millionen, Mainstreammedien wie die ARD von 17.000 bis 20.000. Ein gewaltiger Unterschied. Vor allem für jene Medien, die im Laufe der Corona-Krise auch die letzten Journalismus-Reste entsorgt und sich selbst zu Megaphonen der Regierung degradiert haben.

Das trifft auf die öffentlich-rechtlichen Sender in besonderem Maß zu. Sie unterstützen die Linken dabei, die Corona-Pandemie für die Erreichung ihrer Ziele zu instrumentalisieren. Marktwirtschaft, Bürgerrechte, Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit: All das soll mit Hilfe der Corona-Angst elegant und im Sinne der Allgemeinheit eingeschränkt, beschnitten oder ganz beseitigt werden.

Es liegt auf er Hand, dass diese Kräfte und ihre Medien versuchen, den Widerstand gegen ihre Politik und Pläne möglichst unbedeutend und obskur darzustellen. Weshalb man einerseits die Zahl der Demo-Teilnehmer möglichst niedrig ansetzt und die Protestierenden als Verschwörungstheoretiker, Nazis, Deppen, Gemeingefährliche und Gestörte diffamiert. Gerade weil die Demoteilnehmer aus allen Bevölkerungsschichten und Lagern kommen. Ein Paradebeispiel dafür ist ein Text der ARD-Tageschau, der wichtigsten deutschen TV-Nachrichtensendung.

Die über eine Million Teilnehmer, die derzeit in den sozialen Medien kolportiert werden, scheinen tatsächlich übertrieben zu sein. Dass viele Menschen den Demo-Organisatoren und anderen Gleichgesinnten weit mehr vertrauen als den Angaben der ARD liegt aber nicht, wie von diesen Medien unterstellt, an der Dummheit dieser Menschen, sondern beruht auf Erfahrung.

ARD und Co. haben im journalistischen Umgang mit politisch unliebsamen, sprich nichtlinken, Kritikern über die Jahre ihre Glaubwürdigkeit völlig verspielt. Seit Jahren hetzen sie gegen alle und alles, was politisch rechts von Mutti-Merkel steht. Die ARD bedient sich dabei jener Praktiken, die sie ihren Gegnern gerne unterstellt. Es war und ist bei linken Mainstreammedien etwa gängige Praxis, die Teilnehmerzahlen an Demonstrationen je nach Bedarf und politischer Ausrichtung des Protests großzügig auf- oder abzurunden. Um es euphemistisch auszudrücken. Bei linken Demos übernehmen die Mainstreammedien stets völlig unkritisch die viel zu hohen Schätzungen der Organisatoren. Es liegt schließlich im beiderseitigen Interesse, die Teilnehmerzahlen zu schönen, um den dort vertretenen Anliegen mehr Gewicht und Bedeutung zu verleihen.

Selbst über Kleinst-Demos mit einer Handvoll Teilnehmern wird in diesen Medien breit berichtet, wenn sich die politischen Anliegen der Aktivisten mit den des politmedialen Establishments decken.

Außerdem spielen Mainstreammedien die gewalttätigen Ausschreitungen, die Bestandteil fast jeder linken Demo sind, systematisch herunter, während sie sie bei Demonstrationen ihrer politischen Feinde völlig überzogen darstellen. Die deutschen Medien berichteten gestern aufgeregt, dass ZDF-Reporterin Dunja Hayali von der Corona-Demo aus Sicherheitsgründen flüchten musste. Nicht weil sie tatsächlich angegriffen worden wäre, sondern weil sie vielleicht hätte angegriffen werden können und von einigen Teilnehmern kritisiert wurde. Auch von Bedrohungen ist in den Berichten die Rede, obwohl es dafür keinen einzigen Beleg gibt, obwohl Hayali die ganze Zeit von ihrem Team gefilmt wurde. Es war nur eine gefühlte Bedrohung, wie auch die linke Wochenzeitung Die Zeit zugeben musste: „Konkrete Beispiele nannte sie nicht.“

Umgekehrt werden sogar linke Demos mit mehreren schwer verletzten Polizisten von linken Medien zu „weitgehend“ friedlichen Protesten umgelogen. Während man die Gewalt bei dieser politisch nicht genehmen Corona-Demo mit viel journalistischer Kreativität, Halbwahrheiten und rhetorischen Tricks erst mühsam konstruieren und herbeiphantasieren musste, wird sie bei linksextremen Ausschreitungen oder muslimischen Innenstadt-„Partys“ systematisch bagatellisiert und in der Regel der Polizei angelastet, selbst wenn Linksextremisten oder junge muslimische Männer ganze Stadtteile verwüsten.

Zudem ignorieren die linken Medien selbst Groß-Demonstrationen, sollten die Hunderttausenden Teilnehmer gegen das linke Establishment auf die Straße gehen. Als etwa in Paris 2013 weit über eine Million Menschen gegen die Homo-Ehe protestierten, ein beeindruckendes Zeichen setzten, berichteten die linken deutschsprachigen Medien entweder gar nicht oder nur sehr zurückhaltend. Die Tageschau damals vage: „Zehntausende gehen in Paris auf die Straße. Auch aus Ungarn wird über jede Kleinstveranstaltung gegen Orbàn in unseren Medien groß berichtet, während Demonstrationen für Orbàn und sein Politik grundsätzlich von den Mainstreammedien ignoriert werden.

Es ist absurd, dass jene Medien, die seit Jahren mit journalistischen Taschenspielertricks, Framing, selektiver Nachrichtenauswahl, Desinformation, willfährigen Experten, Übertreibungen, Verharmlosungen und immer wieder auch mit dreisten Lügen (man denke an die frei erfundenen Menschenjagden in Chemnitz) bei einem Teil der Bevölkerung jegliches Vertrauen verspielt haben, sich nun darüber beklagen und wundern, dass sich diese Menschen von ihnen abgewandt haben und anderen Quellen mehr vertrauen. Zumal ARD und ZDF selbst dann die Menschen frech anlügen, wenn sie bei einer Lüge auf frischer Tat ertappt werden.

Wie nach der Kölner Silvesternacht. Als sich die sexuelle Massenbelästigung deutscher Frauen durch Nordafrikaner dank der sozialen Medien sich nicht mehr länger verheimlichen ließ, rechtfertigte sich das ZDF für seine Vertuschung nach mehreren Tagen so: „Die heute-Redaktion entschied sich jedoch, den geplanten Beitrag auf den heutigen Tag zu verschieben, um Zeit für ergänzende Interviews zu gewinnen.“

Eine besonders dreiste und dumme Lüge. Das ist so, als hätte man über den Terroranschlag vom 11. September 2001 erstmals am 17. September berichtet, um Zeit für „ergänzende Interviews“ zu gewinnen. Keine Frage, Medien wie die ARD und das ZDF haben eine sehr niedrige Meinung von ihren Zusehern, sie halten sie schlicht für grenzdebil. Die Konsequenzen, die diese Medien aus dem Köln-Desaster zogen, waren deshalb auch nicht, ehrlicher zu berichten, die Menschen weniger zu belügen, nein, man blies gemeinsam mit den linken Kräften in Regierungen, Parlamenten, Unis und NGOs zum Kampf gegen jene, die es geschafft hatten, die linke Schweigemauer zu durchbrechen.

Nach Köln begann der politmediale Feldzug gegen Fake-News, Hass und Hetze, sprich gegen Meinungs- und Pressefreiheit. Es galt die Kritiker der Einwanderungspolitik durch Diffamierung, Kriminalisierung und Zensur einzuschüchtern und mundtot zu machen. Seither gibt es das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Verhetzungsparagraphen, Facebook-Löschteams und immer neue Forderungen, die Meinungsfreiheit weiter einzuschränken. Man denke etwa an Justizministerin Zadic. Mit Corona wiederholt sich dieses Machtspiel. Jetzt wollen die linken Machthaber die Zügel allerdings noch weiter anziehen. Mit Unterstützung von ARD und anderen Propagandamedien.

Um sich lästige Diskussionen zu ersparen, um sein Gutmenschen-Gewissen sauber zu halten, macht man aus Einwanderungs- oder jetzt aus „Corona-Leugnern“ einfach Verschwörungstheoretiker, Nazis, also Untermenschen. Die Tagesschau teilt die Berliner Corona-Demo-Teilnehmer in folgende Gruppen ein: Rechtsradikale, Verschwörungsideologen, Impfgegner, Esoteriker und durch die Pandemie verunsicherte Personen.

Anders ausgedrückt: Verbrecher, Idioten, Überforderte und Ängstliche. Das hat beinahe Stürmer-Qualitäten. Solche Einteilungen sind immer auch politische Handlungsempfehlungen, wie man mit diesen Menschen zu verfahren hat: Wegsperren. Die Verbrecher (Rechtsradikale) ins Gefängnis, die anderen in die Psychiatrie oder Umerziehungseinrichtungen. Das hat es in der deutschen Geschichte schon zwei Mal gegeben. Jetzt droht dank ARD und anderer linker Hetzer ein unrühmliches Comeback dieser Praktiken. Dass solche Forderungen so rasch wieder salonfähig werden, und zwar ohne jeden Aufschrei, ohne Empörung, ist beängstigend.

Die Tagesschau liegt damit auf einer Linie mit den linken Kräften des Landes. So bezeichnete SPD-Chefin Saskia Esken die Demonstranten als Covidioten. Und warum sollte man sich mit Idioten, mit diesem gesellschaftlichen Bodensatz auseinandersetzen und diskutieren? Noch dazu, wo die Corona-Maßnahmen, so wie die Energiewende, die Schuldenunion oder die unkontrollierte Masseneinwanderung, alternativlos sind. Zudem ist die ARD mit ihrem Heer an sogenannten Fakten-Findern ohnehin im Besitz der reinen Wahrheit.

Der aggressive Ton, der Geifer, der aus jeder Zeile dieses Tageschau-Artikels trieft, und die Tatsache, dass man sich trotz aller Vermeidungsstrategien gezwungen sieht, sich mit diesen politischen Kellerkindern auseinanderzusetzen, ja, sich sogar rechtfertigen zu müssen, zeigt, wies sehr die Dinge in Bewegung gekommen sind. Wenn die große, milliardenschwere ARD Angst vor ein paar Facebook-Postern bekommt, zeigt das, wie sehr die linken Meinungsbonzen um ihren Status und um ihre Zukunft fürchten.

Die schrille ARD-Hetze wird getragen und befeuert von einem massiven Unsicherheitsgefühl. Die linken Staatsjournalisten spüren, instinktiv, dass jenes System, das sie seit Jahren propagieren und nun immer öfter verteidigen müssen, keine lange Zukunft mehr hat. Auch die Party-Unruhen von Stuttgart und Frankfurt sind ein deutliches Warnsignal, dass den linken Gesellschaftsingenieuren die Kontrolle entgleitet, dass das nächste sozialistische Experiment gerade scheitert.

Das ist umso beunruhigender und erschreckender, weil die Linke nach ihrem Marsch durch die Institutionen alle wichtigen gesellschaftlichen Bereiche besetzt hält bzw. dominiert. Man konnte auch die aufkeimenden Widerstandsbewegungen im Zuge des Willkommenswahns dank dieser weitverzweigten Macht-Strukturen schnell wieder zurückdrängen und die alten linken Machtverhältnisse wiederherstellen. Wird das noch einmal gelingen?

Es regt sich an allen Ecken und Enden Widerstand. Man fürchtet um seine Deutungs- und Diskurshoheit. Die Mainstreammedien müssen mit staatlichen Zuschüssen künstlich am Leben erhalten werden, weil sich die Menschen von ihnen abwenden. All das ist wenig beruhigend für jene, die in und von diesem System leben. Dabei hatte man nach Ausbruch der Corona-Pandemie noch hoffnungsfroh gedacht., mit der medial befeuerten Angst könne man die Menschen noch leichter steuern, manipulieren und ihnen ihre Rechte und Freiheiten unter dem Vorwand der Seuchenbekämpfung weiter beschneiden. Zwar erweist sich ein großer Teil der Bevölkerung tatsächlich als leicht steuerbare Schafherde, manche blühen in diesem Zwangssystem erst so richtig auf – vor allem die Grünen -, es regt sich aber auch zunehmend Widerstand.

Die Linken haben erneut den Bogen überspannt. Die Sozialisten wollten zu schnell und eifrig die Demokratie entsorgen. Wie 2015 während der unkontrollierten und ungesetzlichen Masseneinwanderung erkennen auch jetzt immer mehr Bürger, wie wahnwitzig diese Politik ist, und wie sehr sie gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung gerichtet ist.

Deshalb schießen Medien wie die ARD aus allen Rohren, denunzieren kritische und besorgte Bürger als Nazis , Idioten und Gemeingefährliche, um vom eigene Wahnsinn und Versagen abzulenken. Die Feinde von Demokratie und Freiheit erkennt man ganz leicht daran, dass sie hinter Begriffen wie Presse-, Meinungs- oder Demonstrationsfreiheit gerne das Wörtchen aber hängen