Montag, 23. September 2019

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Dass der Kapitalismus für das meiste Übel auf dieser Welt verantwortlich ist, darüber sind sich Rechte und Linke einig. Kapitalismus-Versteher sind in unseren Breiten so selten wie weiße Elefanten. Von Fakten lassen sich die Antikapitalisten aller Parteien nicht überzeugen. Rainer Zitelmann versucht es in seinem Buch trotzdem.

Es ist mittlerweile ein Medienritual. Wann immer der ehemalige Berliner SPD-Finanzsenator Thilo Sarrazin ein Buch veröffentlicht, reagieren die Großmedien empört bis hysterisch. Das jeweilige Buch wird von der Presse kollektiv zerrissen. Oder besser: der Autor. Denn die Kritik ist selten sachlich, sondern überwiegend persönlich. Sarrazins Bücher sind immer ein Stich ins politisch korrekte Wespennest. Die Reaktionen entsprechend. Deshalb sind alle Sarrazin-Bücher Bestseller. Das war bei seinem ersten Buch „Deutschland schafft sich ab“ so, das ist bei seinem aktuellen Buch „Feindliche Übernahme“ so. Stefan Beig hat mit dem Autor über sein neues Buch, den Islam und die Medien gesprochen.

Roger Köppel – der bekannteste Journalist der Schweiz – reiste kürzlich  nach Chemnitz und erlebte die dortigen Proteste hautnah mit. „Mich machte die Berichterstattung nach dem Tötungsdelikt misstrauisch. Deshalb bin ich hingegangen“, erzählt er.